Als wir am morgen erwachten, sahen wir: Nichts!! Wir hingen komplett im Nebel. Aus diesem Grund fiel der Ursprungsplan, eine Route vom Hotel aus zu wählen, weg. Wenn wir schon in einer schönen Landschaft sind, wollen wir diese auch sehen. Nach einigem hin und her entschieden wir, dass wir eine populäre, klassische Tour wandern wollen, auf der man auch bei schlechtem Wetter einigen der „Klassiker“ in der sächsichen Schweiz begegnet. Es war Montag, und somit ein guter Tag für solch eine Route, denn unter der Woche und bei miesem Wetter dürften wir da ziemlich allein sein. Unser Plan wurde also der Rundweg von Wehlen über die Bärensteine zur Festung Königstein und zurück.

 

Der Morgen

Da wir beide keine großen Frühstücker sind und das Bellkonzert in unserem Zimmer von letzter Nacht nicht besonders angenehm war, schmierten wir am Buffet schnell zwei Brötchen, die allesamt wie durch Zauberhand in Alicas Riesenhandtasche fielen, und gingen schnell wieder aufs Zimmer.

Nachdem alle Spuren unseres Aufenthalts beseitigt waren, gingen es los in Richtung Wehlen. Natürlich nicht ohne die Karte diesmal auch offline verfügbar zu machen. Zum Glück fanden wir einen Parkplatz direkt am Bahnhof und oh Wunder, der Nebel war verschwunden und die Sonne schien.

Bärenfelsen

 

Gleich zu Beginn ging es steil aufwärts zu den Bärenfelsen. Josi hatte mit ihrer Erkältung schwer zu kämpfen, hielt aber tapfer durch.

 

Und der Fleiß wurde belohnt. Von oben hatten wir einen fantastischen Ausblick auf den Lilienstein.

Wir nutzten den schönen Ausblick, um ein kleines Picknick einzulegen. Für uns gab es ein Brötchen, für die Hunde Fisch, der dankbar verschlungen wurde.

Auf zur Festung Königstein

Von da an ging es vor allem über Waldwege, mal rauf mal runter. Eine gute Möglichkeit auch mal ab und zu mit dem Stöckchen zu spielen.

Es ging zwar mal rauf mal runter, aber bis auf ein paar Ausnahmen war der Weg sehr einfach. Einmal mussten wir über eine Gitterbrücke, was nicht mit allen Hunden so unkompliziert ist.

Auch mussten wir uns zwischen Felsen durchquetschen. Könnte aber sein, dass wir mal wieder auf Abwegen waren.

Festung Königstein war schon von weitem zu sehen und der Ausblick war einfach fantastisch.

Der Aufstieg zur Festung

Der Weg zur Festung ist bequem zu laufen. Es geht zwar stetig bergauf, aber der Weg hat nur einen ständigen leichten Anstieg, sodass wir die Futterpause erst einlegten, als wir oben waren.

 

Da wir beide vorher noch nie dort waren, wussten wir nicht genau, was uns erwartet. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass wir mit Hunden die Burg nur von außen sehen konnten, denn rein ging es nur mit einem Fahrstuhl, nachdem man Eintritt bezahlt hatte. Hunde sind zwar noch an der Leine im Innenhof gestattet, aber nicht im Gebäude und der Ausstellung.

Nicht so schlimm, denn allein für den Ausblick hatte es sich voll und ganz gelohnt.

Der Rückweg

Wir entschieden uns, nicht komplett bis zum Flussufer abzusteigen um dann wieder hochzulaufen, sondern liefen auf einem hübschen Waldweg zurück zu dem Punkt an dem wir den Burgaufstieg begonnen hatten.

Natürlich mussten wir noch unbedingt ein Burgselfi machen.

Der Nachteil der Route ist, dass der Rückweg zum größten Teil derselbe ist wie der Hinweg. Nur den Anstieg bei den Bärenfelsen erspart man sich. Kurz überlegten wir, ein paar Variationen einzubauen, aber aufgrund Josis Erkältung entschieden wir uns für den sicheren Weg. Die Hunde freuten sich trotzdem. Und auch wir fanden es erstaunlich, dass der Weg aus der anderen Richtung oft komplett anders aussah als auf dem Hinweg, und sich immer neue Dinge entdecken ließen.

 

Auch Josi lies es sich nicht nehmen, ein bisschen Blödsinn zu machen.

Die Kletterversuche blieben jedoch in etwa in der Höhe die man auf dem Bild sieht.

Fazit

Es ist eine schöne Tour, die ziemlich einfach zu laufen ist, da die Wege befestigt und die Anstiege überschaubar sind . Etwa 17km sind jedoch auch keine kurze Tour, und da man den Weg doppelt läuft, zieht es sich stellenweise ziemlich hin. Beim nächsten Mal würden wir lieber etwas länger laufen, aber dafür einen anderen Rückweg.

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