Der Plan war eine Tageswanderung von 15km. Start Wechselburg, über den Rochlitzer Berg, zum Schloss Rochlitz und dann auf der anderen Flussseite zurück nach Wechselburg.

Alica hatte sich eine Kamera zugelegt (überhaupt eine Kamera, denn bisher fotografierte sie mit dem Handy) und das war die perfekte Gelegenheit, diese zu testen.

Natürlich erlaubte ihr Ehrgeiz nicht, die Automatikfunktion zu nutzen, und dadurch kreisten die Gespräche um Dinge wie „was muss ich nochmal machen, wenn ich im Minus bin?“, „fuck überbelichtet“ und „was macht der Iso nochmal“. Zum Glück waren sowohl die Hunde als auch Josi sehr geduldig. Auch Josi hatte ihre Kamera dabei und nahm zur Abwechslung mal nur eine Festbrennweite mit. Ist doch auch schön, ein bisschen mehr Unschärfe.

 

Die Landschaft war wunderschön immer wieder gab es Dinge zu entdecken. Leni hatte jedoch nur Augen für Drágám.

Die Ursache lag auf der Hand, sie war läufig. Drágám war schwer verwirrt. Er ist früh kastriert worden und so verstand er nicht was los war. Sein Blick sagte: Was ist denn mit dir.

Der Weg führte zu den Seidelbrüchen auf dem Rochlitzer Berg. Dort wurde früher Porphyr abgebaut wie wir später herausfanden. Auch entdeckten wir eine abgesperrte Fledermaushöhle. Alica wollte mal reingucken, aber Drágám zog immer wieder von der Höhle weg.

Wir Hobbybiologen stellten Vermutungen an, woran das liegen könnte. Die Endlösung war, dass Fledermäuse ein Pfeifgeräusch machen und Drágám das nicht mag.

Wir gingen weiter und der Weg wurde ziemlich unangenehm, denn es ging relativ lang an einer engen  Strasse entlang.

Definitiv ein Manko an der Route, sollten wir den Weg noch einmal gehen, würden wir uns definitiv eine alternativ Route für die Strecke vom Steinbruch bis kurz vorm Schloss Rochlitz suchen.

Als wir endlich am Schloss Rochlitz angekommen waren, hatten wir den kompletten Schlosshof für uns. Drágám versuchte aus dem Brunnen Wasser zu trinken, während Leni den bereitgestellten Trinknapf bevorzugte.

Danach ging es sehr zur Freude der Hunde und auch der Menschen am Fluss entlang.

Der Weg zog sich ein wenig, was aber vermutlich daran lag, dass wir vergessen hatten Wasser mitzunehmen. Auch erinnerten wir uns, dass es auf dem Marktplatz in Wechselburg fantastisches Eis gab. Trotz Hitze wurden unsere Schritte immer schneller. Wir starteten den einen oder anderen Versuch den Weg abzukürzen, jedoch ohne Erfolg.

Den Hunden ging es super, sie hatten ein ausgiebiges Schlammbad genossen.

In Wechselburg angekommen, gab es erstmal ein schönes großes Eis mit Schokomantel und Krokant. Nun waren alle zufrieden und es konnte weiter zum See bei Biesern gehen, denn nun stand Paddeln auf dem Programm.

Wir führen wieder zu der kleinen Insel auf der Mitte des Sees. Nun bekamen die Hunde ein paar Rinderknochen. Wir lieferten uns ein Kniffel-battle und genossen die Abendsonne.

Alles in allem war es eine super Tagestour. Landschaftlich sehr vielfältig und ausreichend Möglichkeiten für die Hunde auch mal frei zu laufen. Sogar die Schwierigkeiten mit dem Handling der Kamera wurden mit der Zeit geringer.

 

 

 

 

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