Langsam fangen wir an, unsere müden Beine wieder an lange Wanderungen zu gewöhnen, um im Sommer mehrwöchige Wanderungen zu unternehmen. Da sind 24km mit leichtem Gepäck ein guter Start. Um die Anfahrt kurz zu halten, fiel unsere Wahl auf eine Runde mit Start in Dittersdorf.

Sofort ging es auf einen kleinen einsamen Waldweg und schon nach 2,5 Kilometern, leicht bergauf, wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Von dort aus ging es über wunderschöne Feldwege mit phantastischer Aussicht übers Erzgebirge weiter.

Nach 5,7Km kamen wir zu dem Fliegenpilz einem hübschen kleiner Rastplatz.

Wenn ihr euch fragt wie wir das Gruppenfoto gemacht haben, Josi hat da ihre ganz eigene Technik.

Vom Fliegenpilz führt ein kleiner Trampelpfad auf den Kemptauer Felsen. Im Sommer bestimmt auch ein kulinarisches Highlight, denn den Weg entlang wuchsen Berge von Heidelbeeren.

Der Weg führte weiter in den Wald hinein, dessen Boden in strahlendem Weiss leuchtete.

Dank einer Pflanzenerkennungsapp fanden wir heraus, dass es Waldsauerklee war. Früher wurde Waldsauerklee u.a. gegen Skorbut und Hauterkrankungen eingesetzt, außerdem soll er bei Stoffwechselschwäche, Verdauungsstörungen, Erkrankungen von Leber und Galle helfen. Nicht dass wir an Stoffwechsel- oder Hauterkrankungen leiden, aber er sah so schön aus und schmeckte auch so gut, dass Josi ordentlich futterte. Alica reichte eine kleine Kostprobe, da er nicht umsonst Waldsauerklee heißt.

Das Kleingedruckte:  ACHTUNG: Pflanze enthält Oxalsäure. Diese kann, über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) regelmäßig eingenommen, zu Nierenschädigung führen.

Von dort aus ging es über eine kaum befahrene Straße Richtung Gelenau. Da gab es sogar einen Mülleimer mit Kackibeuteln.

Überhaupt fiel uns auf, dass der Weg extrem sauber war. Ein möglicher Grund dafür könnten Mülleimer an vielen Stellen sein, die regelmäßig geleert zu werden schienen.

Die Hunde wurden langsam durstig, doch zum Glück gab es am Ortseingang nach Gelenau einen kleinen Bach.

Nachdem die Hunde ihren Durst gestillt hatten, waren  nun auch wir an der Reihe. Es gab am Ortende eine kleine Bäckerei mit selbstgemachtem Eis. Die Hunde gingen natürlich nicht leer aus.

 

Gestärkt ging es weiter Richtung Willischthal. Der Weg wechselte zwischen Wald und Feldwegen und war wunderbar zu laufen. Außerdem gab es immer wieder Strecken an denen die Hunde baden konnten. Die Farben waren wunderschön und hin und wieder sahen wir blühende Rapsfelder.

 

Die Zeit verging wie im Flug und eh wir uns versahen waren wir in Weißbach, einem niedlichen Erzgebirgsdörfchen. Als wir den Ort passiert hatten, stellten wir mit Entsetzen fest, dass wir schon fast wieder am Ausgangspunkt.

Also liefen wir noch ein Stündchen und plötzlich waren wir wieder am Auto.

Fazit

Es ist eine wunderschöne Runde. Es wechselt angenehm zwischen rauf und runter, Wald und Feld. Man kann atemberaubende Aussichten genießen und die Zeit beim Laufen vergeht wie im Flug. Dadurch das überall Mülleimer stehen ist es sehr sauber und die Wege sind angenehm zu gehen. Für jeden der große Runden mag, sehr geeignet.

Hier die Runde zu nachlaufen.

 

 

 

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.