Heute stellten wir uns einer neuen Herausforderung. Wir nahmen einen dritten Hund mit: Rocco.

Er ist der Hund einer guten Freundin von uns und ein absoluter Vorzeigehund. Er kann überall ohne Leine laufen und ignoriert jeden Menschen oder Hund der einem begegnet. Der Nachteil ist, dass er sehr kontrollierend sein kann und jede Form von Unruhe mit lautem Gebelle unterbindet. Bei vorherigen Spaziergängen hatte das dazu geführt, dass Drágám und Leni keine Möglichkeiten hatten miteinander zu toben, da er immer dazwischen ging.

Diesmal funktionierte es super. Er schien sogar Gefallen an unserem Ritual zu finden, dass, wenn gepfiffen wird, alle Hunde kommen, sich vor uns hinsetzen und Leckerli abholen können.

Beim Start waren wir uns uneinig, in welche Richtung es gehen soll. Alica hatte gehört, an der Zschopau entlang Richtung Flöha wäre ein super Weg. Josi war der Meinung der Wanderweg am Fluß entlang geht in die andere Richtung. Achtung Spoiler: Wir hatten beide Recht, starteten allerdings Richtung Flöha. Der Weg ging tatsächlich am Fluss entlang und es gab immer wieder Stellen, an denen die Hunde ins Wasser konnten.

Nach einer Weile kamen wir an eine Weggabelung. Uns war unklar wohin die Wege führten. Nachdem wir beim ersten Versuch vor einem Privathaus landeten, entschieden wir uns für den Weg bergauf Richtung Harrasfelsen.

Der Ausblick war fantastisch, aber da oben schon Leute standen entschieden wir uns, weiterzulaufen.

Nach kurzer Zeit fanden wir einen kleinen Weg, der zu einem hübschen Felsvorsprung führte. Jemand hatte aus Holz eine wunderschöne überdachte Bank gebaut. Es sah wirklich einladend aus, also machten wir erstmal Pause. Die Himbeeren die wir bei der Hinfahrt gekauft hatten, wollten schließlich auch gegessen werden. Außerdem musste Josi ein wenig Outdoorbüro machen.

Dann ging es weiter. Leider kamen wir nun nichtmehr an den Fluss ran. Die Zungen der Hunde wurden immer länger, doch in Flöha entdeckten sie einen Bach, den wir vor lauter Gebüsch nichtmal erahnt hatten.

Das Ergebnis lies sich sehen:

Wir ließen Flöha hinter uns und kamen auf der anderen Seite der Zschopau auf einen kleinen Wanderweg. An einer besonders schönen Stelle entdeckten wir eine geschützte Ecke zum rasten.

Nun war es auch für die Menschen Zeit, sich zu erfrischen.

Da die Zschopau an dieser Stelle sehr flach war, dachten wir – eine kleine Wasserwanderung wäre doch nett. Das dachten wir, bis exakt 500 Meter weiter ein großer Baum quer im Wasser lag. Also: ab durchs Gebüsch wieder auf den Wanderweg. Nach einem kurzen Marsch standen wir plötzlich wieder vor dem Auto. Was nun, wir hatten doch geplant mindestens 15 km zu laufen. Die Entscheidung war schnell getroffen: Nun war Josis Weg dran. Er führte neben einer großen Wiese am Wasser entlang. Da wir beide Schlappies waren, freuten wir uns als wir mitten im Wasser eine hübsche Insel entdeckten.

Ab durchs Wasser!

Nachdem wir die Umgebung und Ruhe ausgiebig genossen hatten, war Zeit für ein Gruppenfoto. Mit drei Hunden gar nicht so einfach, doch nach einigem Chaos klappte es, mehr oder weniger. Josi bekam von Leni einen Zungenkuss.

Danach traten wir den Rückweg an. Es ging über den Fluss und auf der anderen Seite angenehm schattig zurück. Der Plan mindestens 15km zu laufen, hatte nicht ganz geklappt, aber dafür hatten wir viel Spaß und hatten einen Ort für weitere Wanderungen gefunden.

 

 

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