Manchmal reicht die Zeit nicht für eine Wanderung mit Übernachtung, aber zum Glück gibt es auch schöne Tagestouren und einen Vorteil hat das Ganze: Man wandert mit kleinem Gepäck. Da wir beruflich in Berlin zu tun hatten, suchten wir uns eine schöne Wanderung nahe Potsdam. Grundvorraussetzung: am Wasser!!

Der Start

Wir legten den Startpunkt so, dass am Start bzw. Endpunkt ein Restaurant war, denn es war klar, dass wir am Ende unserer Runde Hunger haben würden. Es ging gleich aufregend los: Eine kleine Fähre brachte uns zum anderen Flussufer. Kostenpunkt 50cent pro Person, Hunde frei.

Leni war auf der kurzen Überfahrt tiefenentspannt. Drágám jedoch war das Ganze nicht geheuer. Er war heilfroh die etwa 2-minütige Überfahrt überlebt zu haben.

Ein schmaler Pfad

Nun ging es nach einem Stück an einer Straße entlang in einen kleinen Pfad, der so versteckt war, dass wir erstmal an ihm vorbeigelaufen waren.

Der Weg war komplett menschenfrei, was jedoch nicht wirklich überraschend war, da der Weg ziemlich zugewuchert war. Für uns perfekt, denn unser Motto ist ja: Querfeldein!! Bevor es auf einem größeren Weg weiter ging, konnten die Hunde sich noch einmal an einem Bachlauf erfrischen.

Natürlich war auch ausreichend Zeit für ein bisschen Stöckchenspielen.

Hürdenlauf

Von nun an gestaltete sich unsere Tour etwas stressiger, denn obwohl es Donnerstag war, sind wir immer wieder auf einem Radrennweg gelandet.

Freies Laufen war für die Hunde ab jetzt nicht mehr möglich. Dennoch versuchten wir das beste aus der Situation zu machen indem wir immer wieder kleine Buchten aufsuchten.

Und nicht nur die Hunde hatten ihre Freude daran. Auch wir erfreuten uns an der Natur.

Der Rückweg

Den Rückweg traten wir über eine große Eisenbahnbrücke an. Der Untergrund war eigentlich für die Hunde gut zu laufen, da es nicht die üblichen Gitter waren, die ihnen an den Pfoten wehtun. Ganz geheuer war es ihnen dennoch nicht, da man runter bis auf den Fluss gucken konnte.

Nachdem Mensch und Hund die Brücke überlebt hatten, entschieden wir uns für einen Waldweg neben der eigentliche Route, die an einer Schnellstraße entlang geführt hätte. Es entpuppte sich als eine gute Wahl, endlich waren wir die vielen Radfahrer los.

Das Gruppenfoto

Zum Schluss wollten wir noch unser obligatorisches Gruppenselfi machen. Der erste Versuch ging gnadenlos schief, da wir von einem frei laufenden Hund überrascht wurden.

Nachdem wir uns einen einsameren Ort gesucht hatten, ging auch der zweite Versuch ein bisschen schief. Da wir diesmal aus Entspannungsgründen nur eine kleine Kamera mit nicht so viel Helligkeitsspielraum dabei hatten, wurde es ein eher finsteres Gruppenfoto…

Von das aus ging es dann zu unserem wohl verdienten Abendessen. Das Restaurant an der Fähre Caputh ist sehr lecker und wir bekamen Riesenportionen Ente und Spargel!

Fazit

Die Runde ist entspannt zu laufen, da es kaum Anstiege gibt. Auch ist der Weg oft schattig und die Hunde können sich immerwieder am Wasser erfrischen. Wenn man es jedoch einsamer mag, eignet sich die Runde nicht, da sie abgesehen von den Trampelpfaden sehr überlaufen ist. Hier unsere Runde zum nachlaufen:  Caputh Rundweg

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