Als wir sahen, dass es Amerika in Sachsen gibt, dachten wir: Da müssen wir hin!! Die Route war schnell gewählt, denn die Bedingungen waren: Wasser, hin und wieder Schatten und nicht länger als 15km, da wir im Anschluss noch Kanu fahren wollten.

Der von Komoot vorgeschlagene Parkplatz war völlig ungeeignet (maximale Parkdauer 1 Stunde). Zum Glück gab es direkt am Start der Route einen wunderbaren Wanderparkplatz.

Der Start

Es lies sich trotz der warmen Temperaturen wunderbar laufen, denn der Weg war meist schattig. Verfehlen konnte man die Route nicht, denn die Wegweiser waren eindeutig.

Nach einem kurzen Marsch ging es über eine Brücke direkt nach Amerika.

Das war dann zugegebenermaßen doch eine Enttäuschung, denn der Ort war so klein, dass man gar nicht wusste wann man drinnen und wann man draußen war. Ein Ortsschild war leider auch nicht in Sicht.

Entlang der Zwickauer Mulde

Weiter ging es in Richtung Rochsburg. Der Weg war weiterhin schattig und gut zu laufen. Wir hatten Glück, denn es waren keine anderen Wanderer unterwegs, so dass die Hunde entspannt laufen konnten (vielleicht lag es daran, dass Montag war). Da nicht klar war wieviel Wild unterwegs ist, blieb Drágám dennoch an der Schleppleine. Sicher ist sicher.

 

Rochsburg

Der erste Blick auf die Rochsburg war atemberaubend!! Sie stammt etwa aus dem Jahre 1296 und wurde während der Renaissance zu einem Schloss umgebaut. Heutzutage kann man dort an verschiedene Führungen zur Geschichte der Burg teilnehmen und es gibt sogar die Möglichkeit, dort zu heiraten.

Neugierig machten wir uns an den Anstieg. Es war trotz der Wärme nicht sehr anstrengend und schnell befanden wir uns auf dem Burggelände.

Außer einem Gärtner sahen wir niemanden, aber es scheint generell kein Problem zu sein, mit Hunden das Gelände zu betreten. Da wir alleine waren, konnten wir uns natürlich nicht verkneifen, Leni und Drágám posen zu lassen. Die Kulisse war einfach zu schön.

Der Rückweg

Nachdem wir alles ausgiebig inspiziert hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Nun ging es zur Freude der Hunde direkt an der Zwickauer Mulde entlang. Für Erfrischung war nun gesorgt. Und auch wir genossen die Nähe zum Wasser.

Erfrischt war nun auch Zeit rumzukaspern, und natürlich auch für wichtige Projekte wie Stöcke schleppen.

Da der Weg gut einzusehen war, durfte auch Drágám frei laufen. Schneller als gedacht landeten wir wieder beim Auto.

Fazit

Eine wunderbare Route, die sich entspannt laufen lässt. Es gibt nur einen einzigen harmlosen Anstieg. Der Weg ist verläuft größtenteils im Wald, sprich – im Schatten, und es gibt viele Möglichkeiten die Hunde auch mal von der Leine zu lassen.

Für alle, die die 12,6km lange Wanderung laufen möchten: https://www.komoot.de/tour/73461782?ref=itd

Wir können sie sehr empfehlen!!

Anhang

Eine Sache ließ uns jedoch nicht los: Wir hatten kein Gruppenfoto mit dem Ortsschild „Amerika“! Wir waren uns einig: dann fahren wir halt mit dem Auto hin und holen es noch nach 🙂

 

Danach ging es wie am Anfang gedacht, noch auf den Rochlitzer See zum Kanu fahren!

Welche idyllischer Tag 🙂

Nun aber – Ende.

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